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Fazit
Eine Hass-Liebe
zu TYPO3

Es sind ein paar Jahre verstrichen, seit ich mit dem CMS TYPO3 eine komplette Website entwickelt habe. Beruflich habe ich täglich mit TYPO3 zu tun und benötige deshalb tiefere Kenntnisse als ein Frontend-Entwickler oder Redaktor. Also habe ich mir vor­ge­nommen, meine neue Website komplett selbst zu entwickeln. Dabei sind mir einige Dinge klar geworden.

TYPO3 als Hobby

Mit TYPO3, oder grund­sätzlich mit der ganzen Internet-Technologie, ist kaum mit­zu­halten, wenn man sich nicht täglich damit beschäftigt. Alle paar Jahre eine Website mit einem komplexen CMS zu entwickeln, benötigt unglaublich viel Zeit und Energie. Am besten überlässt man das dem Profi, der sich täglich damit beschäftigt.

TYPO3-Versions-Upgrade

Jedes Jahr eine neue TYPO3-Version – das ist einfach zu viel. Klar, neue Technologien wollen integriert werden. Die Entwickler von Extensions können da kaum Schritt halten. Ausserdem sind Upgrades, anders als Sicher­heits­updates, mit mehr Aufwand verbunden. Die daraus resultierenden Kosten verstehen viele Kunden nicht.

WordPress ist viel besser.

Ich kann diesen Satz nicht mehr hören. Er hat sicher auch mit der TYPO3-Upgrade-Philosopie zu tun. Aber WordPress ist für mich kein richtiges CMS, sondern ein Blog-System, welches mit Extensions oder mit viel Eingriff in den Code für normalen Content verwendet werden kann. Media Assets übersichtlich in Verzeichnisse abzulegen, deren Verwendung zu prüfen, Bild­aus­schnitte zu definieren, Inhalte zeitlich zu steuern, usw. sollten in einem CMS zu den Core-Funktion gehören und nicht von diversen Quellen nach­installiert werden müssen.

TYPO3-Liebe

  • FAL: Zentrale Asset­ver­waltung, welche auch die Anzahl Verwendungen in den Inhalten anzeigt.
  • Bildbearbeitung: Bilder je nach Ver­wendungsz­weck beschneiden, immer basierend auf dem unveränderten Originalbild.
  • Start-Stop: Jede Seite und jeden Inhalt zeitlich steuern.
  • Referenzieren: Einen Inhalt an mehreren Stellen einfügen aber zentral bearbeiten.
  • CKEditor: Stile und Struktur für Texte und Tabellen unkompliziert definieren und per WYSIWYG anwenden. Trenn­fugen und geschützte Wort­abstände per Tastatur­kürzel einfügen.
  • Slugs: URLs frei definieren und 301-Weiter­leitungen auto­matisch generieren.
  • Rechte: Felder und Funktionen für bestimmte Rechte­gruppen ausblenden.
  • Sichtbarkeit: Jede Seite oder Inhalt mit einem Klick ein- und ausblenden.
  • Sprachversionen: In Spalten nebeneinander vergleichen.
  • Seiten: Klar struktu­rierter und korrekt sortierter Seitenbaum.
  • Protokoll: Wer hat was, wann und wo geändert.
  • Mask und Container: Nur zwei Extensions – und auch für Laien-Programmierer sind keine Grenzen sind mehr gesetzt.

TYPO3-Hass

  • Wartung: Aufwändige Versions-Upgrades.
  • Installation: Soll das in Zukunft nur noch mit Composer möglich sein?
  • Code: Komplexe Typoscript-Fluid-Vermischung.
  • Referenz: Online-Dokumentation ist sehr kurz und z.T. schwer verständlich. Hier empfehle ich den TYPO3-Kurs von Wolfgang Wagner.
  • Dateistruktur: Code-Anpassungen müssen z.T. an diversen Stellen vorgenommen werden.
  • Datenbank: Zugriff auf Inhalte in der Datenbank mit Typoscript oder Fluid-Viewhelper ist zum Teil sehr kompliziert.

Vieles hat ist sicher begründet und wird von Profis verstanden und geschätzt. Aber für Ab-Und-Zu-Anwender wird es in Zukunft wohl immer schwieriger werden.

Alternativen aus der Werbung

Sind wir ehrlich, die fertigen Templates von Squarespace, Jimdo, Wix und Co. funktio­nieren nie auf allen End­geräten. Ich habe auf jeden Fall bis jetzt noch keine Website von diesen Anbietern gesehen, die auf allen unter­schiedlichen Bild­schirm­grössen korrekt aussah. Geschützte Wort­abstände und Trenn­fugen für Redakteure sind für diese Systeme meistens eben­falls ein Fremdwort.

Diese Lösungen behalte ich im Auge

  • Kirby: Sehr simpel und robust. Immer mal wieder Wert einen Blick darauf zu werfen. Zumindest die Textformatierungen sind jetzt für Redakteure schon mal einfacher geworden.
  • Webflow: Kein voll­ständiges CMS. Wenn man alle Funktionen nutzen möchte, ist das Hosting nur beim Anbieter selbst möglich. Der Schwerpunkt liegt hier mehr auf Design und Animation.

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TYPO3, CMS, Vorteile, Nachteile, Alternativen